Jahresrückblick 2018

2018 wurde unsere Frauengemeinschaft 100 Jahre alt. Dies nahmen wir zum Anlass, uns wieder und vielleicht zum letzten Mal, (wir wussten ja lange nicht, ob und wie es mit uns weiter geht) richtig ins Zeug zu legen. Wir konnten 15 Veranstaltungen anbieten, wovon auch 14 stattfanden. Höhepunkte des Jubiläumsjahres waren der Abend mit Frieda Braun im März mit ihrem Programm „Sprechpause“, im April las uns Ullrich Auffenberg aus seinem Buch „Den Sprachlosen Stimme geben“ vor, im September sind wir dann mit dem Bus nach Meschede zur Klosterbesichtigung gefahren und im November feierten wir in einem festlichen Rahmen unser Jubiläum. Aber auch die Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden, wie Karneval, Weltgebetstag der Frauen, Kinderschützenfest, Wanderung etc. sind immer wieder neu und besonders und haben auch dieses Jahr 2018 bereichert.
Begonnen hat das KaFiP-Jahr mit dem Frauenkarneval, am 2.02.18, natürlich unter dem Motto: „Jubiläum“. Die Stimmung war ausgelassen! Das Programm war abwechslungsreich! Das Essen war gut! (146 Anmeldungen, 492,84 Euro Gewinn) Aber das konnten wir ja letztes Jahr schon hören, da unsere Mitgliederversammlung immer erst danach ist.
So, wie dieses Jahr. Diesmal war „Musical“ das Thema des Frauenkarneval. Das Programm war gut, aber wir bekamen die Rückmeldung, dass in den Umbaupausen zu wenig Musik und Helau war! Das hat zum Anheizen der Stimmung gefehlt. Um weniger Aufwand mit dem Essen zu haben, haben wir dieses Jahr wieder etwas Neues versucht: einfach nur Bockwurst im Brötchen. Aber das wurde nicht so gut angenommen. Es sind sehr viele Würstchen übrig geblieben. Wie wir damit umgehen sollen, dazu nehmen wir später gerne noch Vorschläge entgegen. Wie wird sich das nächste Mal angemeldet? (146 Anmeldungen,.. Gewinn?)
Am 6.Februar feierten wir unser Patronatsfest, Mariä Lichtmess. Es war wie immer eine schöne Messe, unter anderem, weil wir sie mitgestalten! Vorbereitet hat die Messe Brigitte Ludwig und zusammen mit Felizitas Am 10.02., um 15.11 Uhr wurden dann, zum 1.Mal von der KaFiP organisiert, die Tore unserer Gemeinschaftshalle für unsere kleinen Narren geöffnet! Geplant und umgesetzt von den jungen Frauen der KaFiP, unter anderen von Julia Bals, Carolin Kneer und Miriam Mettbach. Es war eine gelungene Veranstaltung, so gut, dass sie weiter gemacht haben und auch dieses Jahr wieder einen Kinderkarneval auf die Beine gestellt haben. Danke! Wir wünschen uns, dass es so weiter geht! 2018 machten wir einen Gewinn von 1205,47 Euro. (Dieses Jahr?)
Zum Weltgebetstag der Frauen haben wir uns am 2.03. im Pfarrzentrum getroffen. Frauen aller Konfessionen laden dazu ein. Und jedes Jahr macht ein anderes Land die Vorbereitungen dazu. Immer erfährt man bei dieser Aktion etwas über das jeweilige Land, seine Geschichte, seine Kultur und das Leben der Frauen dort. Letztes Jahr kamen die Ideen, Texte und Lieder aus dem Surinam. (Kollekte: 185,00 Euro) Dieses Jahr hat die Gemeinschaftsaktion der Frauen auch schon stattgefunden, am 1.März. Da kamen die Vorbereitungen aus Slowenien. Jedes Jahr werden die Vorgaben liebevoll von einer Gruppe von 8-10 Frauen unter der Leitung von Angelika Hesse umgesetzt. Und immer gibt es auch ein Schmankerl aus dem vorgestellten Land. Dieses Mal war es ein Hefe-Nuss-Kuchen, der in Slowenien auf keinem Fest fehlen darf, und so auch nicht an diesem Tag. (Kollekte: ?)
Am 13. März hatten wir unsere letzte Generalversammlung.
Drei Tage später stand dann die Künstlerin Karin Berkenkopf alias Frieda Braun auf unserer oberhundemer Hallenbühne, mit ihrem Programm „Sprechpause“. Die Veranstaltung war ausverkauft (281 Karten) und zog sogar viele Besucher von außerhalb an. Es gab dafür durchweg positive Rückmeldung!
Im April besuchte uns Monsignore Ullrich Auffenberg im Haus des Gastes, um uns Geschichten von Menschen vorzutragen, „deren leise Stimmen in einer lärmenden Gesellschaft und einer oft nur noch mit sich selbst beschäftigten Kirche kaum gehört werden“ (so der Klappentext seines Buches). Sein einfühlsamer Vortrag lenkte unseren Blick auf menschliche Der Mai begann dann mit dem Kommunionfrühstück, montags nach der Dankmesse, für die Kommunionkinder und deren Familien im Pfarrzentrum. Monika Bankstahl und Anja Schöttes haben sich wieder dankenswerter Weise um den Tischschmuck passend zum Thema („Jesus wo wohnst du?“) gekümmert. Ein eingespieltes Team ist da am Werk, das Einladungen schreibt, Einkaufen geht, Tische deckt und wieder abdeckt, spült und wieder aufräumt. Danke dafür! Und wie gewohnt wurde es auch von den Kindern und ihren Eltern mit Freude angenommen.
Am 10. Mai fand dann auch wieder das Kinderschützenfest statt. Der größte Teil der Organisation lag wieder in den Händen von Steffi Jung, in Zusammenarbeit mit den oberhundemer Schützen und dem Musikverein. Ariane Vente und John Paschke sind stolzes Kinderkönigspaar geworden (auch wenn der Wind dem Vogel wohl den letzten Stoß verpasst hat). Dieses Jahr werden dann Vogel und Schießanlage von Altenhundem geliehen. Es war wieder ein schönes Fest für Klein und Groß, auch wenn so mancher Vater nun seinen „Vatertag“ mit der Familie verbringen musste.
Bei der Wanderung in die Rüspe am 2. Juni mit Andacht sind trotz anderer Veranstaltungen zur gleichen Zeit (Marmecker Jubiläumsschützenfest, Gottesdienst in Oberhundem) 20 Frauen mitgegangen. Es gab viel Zeit fürGespräche, Impulse, auch eine kurze Übungseinheit Qigong und eine Andacht in der Rüsper Kapelle. Alexandra Wegener hat uns mal wieder die Kapelle schön geschmückt. Zurück zur Hahnenquelle sind wir diesmal nicht mit dem Planwagen gefahren, sondern mit dem Taxi und Privatautos. Dort haben wir noch gemütlich zusammengesessen und gegessen.
Ende Juni hatten wir unser Mitarbeiterinnen-Grillen, wieder am Rothaarsteig.
Die ewige Anbetung fand wie immer am 29. August statt.
Am 21. September ging es dann mit dem Bus nach Meschede. Die Abtei Königsmünster ist wirklich sehenswert. Nicht nur die Kirche mit ihren Besonderheiten, wie den Altar, der ein rießiger Speckstein ist, den in die Wände eingelassenen Steinen aus aller Welt oder dem „Akkustikturm“, in dem wir auch ein Lied singen durften und von unserem Klang überwältigt waren. Es gibt dort auch einen Klosterladen, der zum Stöbern einlädt und ein gutes Restaurant, in dem wir uns Kaffee und Kuchen haben schmecken lassen. Alles in allem ein richtig schöner Ausflug, an dem 21 Frauen teilgenommen haben.
Im November war es dann so weit. Unsere Chronik über 100 Jahre Frauengemeinschaft in Oberhundem war gedruckt und wurde zusammen mit den Einladungen zum Jubiläumsfest an alle Mitglieder verteilt. Für den Gottesdienst hatten wir Handschmeichler-Engelchen besorgt, damit am Ende jede Frau etwas für sich mitnehmen konnte. Am 17. November wurde das Fest dann mit einem Gottesdienst mit dem Thema, „Behütet von dem, der das Leben ist“ eingeleitet. Dieser Gottesdienst erinnerte uns daran, dass Gott alle Wege mit uns geht und alle Menschen behütet, ganz gleich wo sie gerade stehen und welchen „Hut“ sie gerade brauchen. Wir stellten 8 verschiedene Hüte vor, die uns an unsere gemeinsame Arbeit erinnern, angefangen vom festlichen Hut, dem alten Hut, einem Schutzhelm, dem Sonnenhut, der Narrenkappe, der Mitra, der Pudelmütze und zum Schluss dem Zukunftshut. Dieser Hut ist unsere eigene Kreation. Er hat von allem etwas und ist deshalb schön bunt, wie unsere Arbeit bei der Frauengemeinschaft. Und er ist Ausdruck dafür, dass wir uns wünschen, dass egal wie sich Kirche und Gesellschaft entwickeln, die Frauengemeinschaft immer offen, vielfältig und abwechslungsreich bleibt. Begleitet wurde der Gottesdienst durch den Chor „Da Capo“, der es schaffte eine wunderbar fröhlich festliche Stimmung zu zaubern. „Oh Happy day!“ Das Programm ging dann in der Halle mit einem Sektempfang weiter. Barbara Franzen sprach ein paar Begrüßungsworte und Tobias Mettbach lobte im Namen der örtlichen Vereine unser Engagement, das gerade in der heutigen digitalisierten und von Stress geprägten Zeit sehr wichtig sei. Zur Stärkung gab es dann Suppe und Fingerfood. So waren wir bereit, für den sehr interessanten und abwechslungsreich gestalteten Vortrag von der Religionspädagogin Karin Kinkel-Lennemann über Frauen in der Bibel. Begleitet wurde sie musikalisch von der Violinistin Esther Delport. Den Abschluss gestalteten wir süß, mit Kaffee und Kuchen. Es war ein schönes, rundes Fest. Es waren nur leider sehr wenige junge Frauen da.
Am 1.12. hatten wir noch unseren Adventskaffee im Pfarrzentrum mit Die letzte Veranstaltung im Jahr ist immer das Adventsfenster. Bei diesem Zug mit den Familien durchs Dorf gestalten wir immer eine Station. Und der Weg konnte auch dieses Jahr wieder am Schloss enden, nachdem es vorher einiges hin und her mit den Bewohnern gab. Hier haben wir (d.h. Brigitte Ludwig mit Helfern), wieder heißen Apfelsaft ausgeschenkt.

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